Woher kommt das Trinkwasser in Bayern?
Vorbildhafte Wasserversorger
Die Magnusgruppe in Aichach hat sich dem Wasserrückhalt verschrieben. Dazu sprach deren Vorsitzender Rupert Reitberger mit der IKT:
VKU Verband kommunaler Unternehmen
Vortrag von Gunnar Braun, Geschäftsführer des Verbands Kommunaler Unternehmen am 11.2.2026 in Unterpleichfeld:
Dürremonitor des Helmholtzzentrum für Umweltforschung
Erhaltung von Hausbrunnen
Insgesamt sind mehr als 99 Prozent der Haushalte in Bayern an die öffentliche Trinkwasser-versorgung angeschlossen. Bei den verbleibenden Haushalten ist der Anschluss an die zentrale Trinkwasserversorgung nicht sinnvoll, etwa da aufgrund von abgeschiedenen Lagen lange Leitungswege und viel Stagnation in der Leitung zu Hygieneproblemen führen könnten. Dies ist laut Umweltbundesamt vor allem in ländlichen Bereichen der Fall. Demnach würden deutschlandweit mindestens 700.000 Menschen ihr Trinkwasser aus solchen "kleinen Wasserversorgungsanlagen" wie eigenen Brunnen beziehen.
Zu bedenken sei dabei, dass das Wasser zum Teil erst noch aufbereitet werden muss, bevor es getrunken werden könne. Das könne daran liegen, dass in der Nähe des betreffenden Haushalts kein Trinkwasser erschlossen werden könne. Bei Hausbrunnen sei nicht immer selbstverständlich, dass die Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung erfüllt seien. Daher seien regelmäßige Kontrollen wichtig, um Gefahren für die Gesundheit zu vermeiden.